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Ab wann dürfen Babys Käse essen?

Hanna Bose - Examinierte Lehrkraft und zertifizierte Fachkraft für babyfreundliche Beikost von Hanna Bose - Examinierte Lehrkraft und zertifizierte Fachkraft für babyfreundliche Beikost
8. März 2023
in Baby, Baby-Ernährung (Essen & Trinken)
Lesedauer: 5 mins read
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Foto: depositphotos.com - ©LanaSweet

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Käse gehört für die meisten von uns ganz selbstverständlich zur Ernährung dazu: Auf dem Brot, auf der Pizza oder im Salat. So viele Gerichte enthalten Käse. Und Babys und Kleinkinder wollen selbstverständlich davon probieren, sobald Eltern oder große Geschwister etwas mit Käse essen. Doch wie gesund ist der eigentlich? Dürfen Babys Käse essen? Und wenn ja, ab wann und welche Käsesorten? In diesem Artikel findest Du Antworten, die vielleicht nicht 1:1 dem entsprechen, was Du bisher gehört hast. Doch dafür habe ich gute Gründe. 

Themen des Beitrags

  • Ab wann dürfen Babys Käse essen?
  • Warum keinen Käse für Babys?
    • 1. Hoher Salzgehalt
    • 2. Hoher Eiweißgehalt
    • 3. Erreger aus der Kuhmilch
    • 4. Rohmilchprodukte für Babys tabu
  • Ab wann dürfen Babys Rohmilchkäse essen?
  • Welchen Käse für Kleinkinder?
  • Ist Käse gesund für Kinder?

Ab wann dürfen Babys Käse essen?

Es ist sinnvoll, Babys erst ab einem Alter von 12 Monaten Käse zu geben, da viele Käsesorten einen hohen Salzgehalt aufweisen. Zu viel Salz kann die Gesundheit von Säuglingen beeinträchtigen. Darüber hinaus enthält Käse viel Eiweiß, das die Nieren belasten und späteres Übergewicht begünstigen kann. Milchprodukte wie Käse können auch verschiedene Erreger enthalten, die sich negativ auf die Gesundheit im späteren Leben auswirken können. Wenn Dein Baby gestillt wird, kannst Du in Absprache mit Deinem Arzt in kleinen Mengen bereits vor Vollendung des ersten Lebensjahres Milchprodukte ausprobieren. Nicht gestillten Babys sollten jedoch möglichst lange keine Kuhmilchprodukte erhalten.

Warum keinen Käse für Babys?

1. Hoher Salzgehalt

Bei der Produktion von Käse wird üblicherweise viel Natriumsalz verwendet. Obwohl Salz in kleinen Mengen lebensnotwendig ist, kann ein übermäßiger Konsum gesundheitsschädlich sein. Sogar bei Säuglingen kann der Blutdruck durch Salz erhöht werden und der Natriumabbau belastet die Nieren und stört den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. In extremen Fällen kann ein übermäßiger Salzkonsum sogar tödlich sein, obwohl dies normalerweise nur bei direktem Verzehr von reinem Salz der Fall ist.

Obwohl die Folgen des Verzehrs von Käse mit hohem Salzgehalt in kleinen Mengen natürlich nicht so gravierend sind, ist es dennoch ratsam, auf salzarmen Käse zurückzugreifen oder den Verzehr von Käse ganz zu vermeiden. Es gibt Käsesorten wie Gruyère, Mozzarella, Emmentaler oder Frischkäse bzw. Hüttenkäse, die von Natur aus weniger Salz enthalten. Einige Käsereien bieten auch salzarmen Käse an, der beispielsweise für Menschen mit Bluthochdruck geeignet ist, indem sie das Natriumsalz durch Kaliumsalz ersetzen.

2. Hoher Eiweißgehalt

Ähnlich wie Salz müssen auch Proteine, die über die Nahrung aufgenommen werden, in den Nieren abgebaut und über die Harnwege ausgeschieden werden. Der Proteingehalt in Kuhmilch ist sehr hoch, da sie speziell für das schnelle Wachstum von Kuhkälbern zusammengesetzt ist. Im Vergleich dazu wachsen menschliche Kinder langsamer und ihre Körper sind nicht darauf ausgelegt, so hohe Mengen an Eiweiß zu verarbeiten.

Studien zeigen, dass Säuglinge, die einer zu hohen Proteinzufuhr ausgesetzt sind, später zu Übergewicht neigen. Übergewicht gilt als ein Risikofaktor für viele westliche Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

3. Erreger aus der Kuhmilch

Neuere Studien haben einen möglicherweise ernsthafteren Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Kuhmilch und späteren Krankheitsbildern aufgezeigt. In der Kuhmilch finden sich zwei unscheinbare Erreger, die bei einem noch nicht vollständig ausgereiften Immunsystem auf den Menschen übergehen können.

Mycobakterien (MAP) stehen unter Verdacht, entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn auszulösen. Diese Bakterien können nicht durch Pasteurisierung oder Milchpulverherstellung abgetötet werden und sind auch in Ziegen- und Schafskäse zu finden.

Die Erreger BMMF (Bovine Milk and Meat Factors) wurden erstmals im Jahr 2019 in Kuhmilch und Rindfleisch nachgewiesen. Laut der Studie besteht eine Verbindung zwischen einer Infektion mit den DNA-Bestandteilen von Viren und Darmkrebs sowie Brustkrebs. Während gestillte Babys durch den Zucker in der Muttermilch gegen diese Erreger geschützt sind, können sich Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, früh infizieren. Experten empfehlen deshalb, möglichst lange zu stillen. Ich empfehle, den Verzehr von Kuhmilchprodukten für ungestillte Babys zu vermeiden.

4. Rohmilchprodukte für Babys tabu

Es gibt immer wieder Käse, der aus nicht pasteurisierter Milch, also aus Rohmilch, hergestellt wird. Dieser Käse hat häufig einen unvergleichlichen Geschmack – ist für Babys und Kleinkinder aber tabu. Denn wie bei allen tierischen Produkten garantiert die Behandlung mit Hitze, die bei der Pasteurisierung vorgenommen wird, dass entsprechende bakterielle Erreger abgetötet werden. Dazu gehören zum Beispiel Salmonellen, Listerien oder Toxoplasmose-Erreger. 

Ab wann dürfen Babys Rohmilchkäse essen?

Babys sollten in den ersten drei Lebensjahren auf den Verzehr von Käse und anderen Produkten aus Rohmilch verzichten, da sich in Rohmilchkäse, insbesondere in Weichkäse wie Camembert, Bakterien wie Listerien gut vermehren können. Im Gegensatz dazu haben Listerien in trockenem und lang gereiftem Hartkäse kaum Überlebenschancen. Deshalb müssen Weichkäse wie Camembert aus Rohmilch entsprechend gekennzeichnet werden, während Hartkäse nicht gekennzeichnet werden muss. Wenn das Etikett des Camemberts keine Angaben zur Verwendung von Rohmilch enthält, kann er bedenkenlos konsumiert werden. Der Schimmel auf der Käserinde ist essbar und nicht mit anderen Schimmelsporen zu vergleichen.

Listerien sind an sich ungefährliche Bakterien, die fast überall vorkommen und sich in tierischen Produkten wie Milchprodukten stark vermehren können, was für das noch unreife Immunsystem von Säuglingen zu einer schweren Durchfallerkrankung führen kann. Aus Sicherheitsgründen sollten Rohmilchprodukte erst ab dem vierten Lebensjahr gegessen werden.

Welchen Käse für Kleinkinder?

Nachdem nun also geklärt ist, dass Käse für Babys unter 12 Monaten nicht zu empfehlen ist, stellt sich die Frage, welche Käsesorten danach geeignet sind. Salzarme Sorten wie Weichkäse, Frischkäse/Ricotta, Gruyère, Mozzarella, Emmentaler oder Butterkäse eignen sich gut. Dabei handelt es sich um Käsesorten, die nicht so lange reifen. Parmesan, Feta oder Cheddar haben dagegen einen sehr hohen Salzgehalt und sind weniger empfehlenswert.

Einige Käsesorten gelten allgemein als ungesund und sind deshalb auch für Kleinkinder ungeeignet, darunter Schmelzkäse, Scheiblettenkäse, gesüßter bzw. gezuckerter Frischkäse, Käse mit Fruchtgeschmack und Zusatzstoffen sowie fettreduzierter Käse.

Ist Käse gesund für Kinder?

Es herrscht eine gewisse Uneinigkeit darüber, ob tierische Produkte generell gesund oder ungesund sind. Bei Babys und Kleinkindern gewinnt diese Frage noch einmal an Bedeutung. Fakt ist in jedem Fall, dass Käse zahlreiche wichtige Nährstoffe enthält, wie zum Beispiel Kalzium, Phosphor, Kalium, Jod, Eisen, Zink, Kupfer sowie Vitamin A, Vitamin B12 und Vitamin B2. Es sollte jedoch niemals an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln für Kinder gespart werden und es empfiehlt sich, auf Bio-Produkte oder hochwertige regionale Produkte zu achten. Auch scheint es auf jeden Fall empfehlenswert, Käse in kleinen Mengen zu geben. 

 
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Hanna Bose ist examinierte Lehrkraft für die Schulform Gymnasium und zertifizierte Fachkraft für babyfreundliche Beikost. Neben Mutterinstinkte.de betreibt sie als Expertin für Baby-Ernährung außerdem noch das Infoportal Babyled-weaning.de. Hanna ist Mutter von drei Jungs (2015, 2019, 2022) und teilt ihre langjährige Expertise mit einer guten Portion Erfahrungswissen. Die veröffentlichten Artikel von Hanna orientieren sich stets am aktuellen Stand der Wissenschaft und sind gepaart mit einer kindgerechten, bedürfnisorientierten Sichtweise.

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